Termin bei Bürgeramt trotz Vollzeit?

  • Guten Tag,

    mein Mann muss leider für genau einen Monat Bürgergeld beziehen. Ab dem 01.08. hat er bereits einen unterschriebenen Arbeitsvertrag und wird dann wieder arbeiten.

    Bereits drei Tage nach der Antragstellung habe ich jedoch eine Einladung zu einem Gespräch erhalten, in dem meine berufliche Situation besprochen werden soll. Ich bin allerdings ganz normal in Vollzeit angestellt und frage mich, weshalb ein Gespräch notwendig ist.

    Der Termin liegt unter der Woche. Aufgrund der Urlaubssaison kann ich dafür leider keinen Urlaub oder Freizeitausgleich bekommen. In der Woche nach dem Termin bin ich außerdem für drei Wochen im Urlaub und nicht in Deutschland. Bis dahin ist der Juli – und damit auch der Zeitraum unseres Bürgergeldbezugs – bereits vorbei.

    Der Einladung lag außerdem ein Fragebogen bei.

    Was passiert, wenn ich den Termin absage? Kann das Auswirkungen haben, obwohl ich regulär in Vollzeit beschäftigt (Verdienst 2.200 netto) bin und unser Leistungsbezug ohnehin nur für einen Monat besteht?

  • Als Ehepaar seid ihr eine BG=Bedarfsgemeinschaft und Antrag und Einkommen gilt für beide.

    Vielleicht ein einfacher Tippfehler im Namen? Bei 2200,- netto fehlt noch Bürgergeld? Was für ein Fragebogen?

    Was passiert, wenn ich den Termin absage?

    Wahrscheinlich nichts mit deiner Begründung.

  • Als Ehepaar seid ihr eine BG=Bedarfsgemeinschaft und Antrag und Einkommen gilt für beide.

    Das wir eine Bedarfsgemeinschaft sind, ist mir bewusst. Warum man aber mit mir meine berufliche Situation besprechen möchte, obwohl ich ganz regulär arbeite, verstehe ich nicht.

    Bei 2200,- netto fehlt noch Bürgergeld?

    Ja, das Geld fehlt aus verschiedenen Gründen. Vielleicht haben wir ja 12 Kinder. Oder ne wahnsinnig teure Miete oder jemand ist schwer krank. Das tut ja nichts zur Sache.

    Was für ein Fragebogen?

    In dem Fragebogen geht es um meine berufliche Situation.

  • Vielleicht konnte das JC (nicht das Bürgeramt) aus dem Antrag nicht erkennen, dass du in Vollzeit arbeitest ?

    Vielleicht hast du den Antrag für die BG unterschrieben?

    Vielleicht könnte dein Mann den Termin wahrnehmen?

    Vielleicht könntest du den Fragebogen ausfüllen und dein Mann nimmt ihn zum Termin mit?

    Vielleicht klärt sich Unklares dann sehr schnell?

    Auf jeden Fall kannst du den Termin mit nachvollziehbarer Begründung auch absagen.

  • Warum man aber mit mir meine berufliche Situation besprechen möchte, obwohl ich ganz regulär arbeite, verstehe ich nicht.

    Das ist eine Standard-Formulierung die in fast jedem Schreiben verwendet wird.

    Da wird man dir erklären dass du verpflichtet bist alles was zumutbar ist zu unternehmen um deinen Verdienst zu erhöhen und die Hilfsbedürftigkeit der Bedarfsgemeinschaft zu vermindern bzw. zu beenden. Man wird vielleicht fragen ob du die Stundenzahl erhöhen kannst.

    Bei einmonatiger Bezugsdauer ist da höchstwahrscheinlich nichts zu machen.

    Ich würde versuchen das noch vor dem Termin telefonisch oder besser schriftlich zu klären.

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