Hallo zusammen,
ich habe am 04.08.2025 einen Antrag auf Bürgergeld gestellt und alle erforderlichen Unterlagen eingereicht.
Da ich sehr lange nichts mehr gehört habe, musste ich am 29.01.2026 eine Aufforderung zu kurzfristigen Bearbeitung stellen, immerhin sind nun fast 6 Monate vergangen ohne das sich das Jobcenter bemüht hat.
Nun habe ich heute einen Ablehnungsbescheid erhalten, der meiner Meinung nach mal eben falsch zusammengerechnet wurde.
Unsere Schuldzinsen bei der Bank wurden nicht komplett angerechnet. Wir zahlen monatlich € 212,97- an Zinsen an die Bank und nicht wie im Ablehnungsbescheid € 142,52-. Ein Unterschied zu unseren Ungunsten € 70,45-. Kontoauszüge wurde eingereicht.
Unsere Nebenkosten belaufen sich auf durchschnittlich € 188,67- mtl., das entspräche bei 6 Monaten € 1132,02-. Angerechnet werden aber nur 477,09- für die 6 Monate.
Heizkosten wurden überhaupt nicht berücksichtig! Wir heizen mit Holzpellets und müssen immer auf Vorrat bestellen.
Wir konnten nur knapp 4 Tonnen wegen Geldmangel bestellen und sind in Vorleistung gegangen damit wir heizen können. Rechnung wurde dem Jobcenter schon im Oktober eingereicht. Nun mussten wir noch einmal knapp 2 Tonnen nachbestellen und mussten diese wieder vorfinanzieren.
Nun sind wir regelrecht geschockt von dem Ablehnungsbescheid, weil wir so gut wie Pleite sind, und das nur weil unsere Sachbearbeiterin so nachlässig gearbeitet hat.
Ich habe natürlich sofort das Angebot hier zur kostenfreien Prüfung des Ablehnungsbescheid in Anspruch genommen.
Mal sehen wie es weitergeht, aber ich finde es richtig beschämend das die Mitarbeiter bei Jobcenter das so einfach handhaben können, den Antrag so lange unbearbeitet liegen zu lassen und dann noch völlig unkorrekt einfach ablehnen.
Hier der Ablehnungsbescheid