Hallo an alle Experten ![]()
ich selbst habe nie Bürgergeld bezogen, da ich seit Jahrzehnten durchgehend arbeite. Allerdings wundert mich, dass jemand, der als junger Erwachsener (wieder) bei einem Elternteil wohnt, seit 18 Monaten keiner Beschäftigung mehr nachgeht und zuvor, nach Ausbildung, auch nur 1 Jahr gearbeitet hat, mit diesem Status offenbar gut leben kann. Das Elternteil hat einen einfachen Beruf mit etwas geringerem bis mittleren Einkommen, Vermögen scheint nicht vorhanden zu sein. Das erwachsene Kind besitzt jedenfalls einen eigenen PKW und kauft regelmäßig bei Online-Shops ein, kann aber nach Ausbildung und anschließenden 12 Monaten Berufstätigkeit, die den letzten 18 Monaten vorausgingen, keinen Anspruch mehr auf Arbeitslosengeld haben.
Soweit ich weiß, besteht auch bei Haushaltsgemeinschaften kein Anspruch auf Bürgergeld, da das Einkommen des Elternteils angerechnet wird. Oder gibt es da inzwischen Ausnahmen? Würde mich einfach interessieren... Andererseits kann ich mir auch nicht vorstellen, dass der Elternteil auf Dauer voll mit aufkommt für die Bedürfnisse des erwachsenen Kindes.
Ach ja, und das Kind hat einen anderen Nachnamen als der Elternteil, ist aber eben trotzdem eine Haushaltsgemeinschaft (Verwandtschaft) und keine WG.