Beiträge von Breer202

    Hallo...Da mein ALG1 Antrag sich Zeit lässt, musste ich mir zweimal Geld von einer Freundin leihen um meine Miete zahlen zu können. Sie bezieht Bürgergeld und hat sich dadurch verschuldet für mich, weil ihre Probleme bei Verzug mit Miete kleiner sind als meine. Wird es ein Problem geben, wenn ich das zurück überweise? Oder sollte ich dann lieber direkt ihre Mietschulden damit bezahlen, damit kein externes Geld auf ihrem Konto landet?


    Dankeschön. :)

    Sowas haben sie nicht angeboten, also dass es eine vorläufige gibt. Das wäre ja genau was ich suche.

    Hotline bringt aber nix. Ich gehe da eigentlich immer hin.


    Alg2 ist ja eigentlich easy was den Antrag angeht, weil es nicht von Dritten abhängt und die Unterlagen einfach direkt abgegeben werden können, hab heute alles eingereicht. Bei ALG1 kann der Arbeitgeber leider stark sabotieren.

    Ja genau das ist der Fall. Die Wohnung soll verkauft werden und deswegen will die Vermietung uns hier raus haben und wird halt kündigen, wenn ich nicht zahle, weil das schon der zweite Monat ist und ich mir nichts mehr leihen kann, weil ich schon allen was schulde. Ich habe kein Einkommen seit Januar, habe aber noch Abfindung gehabt, aber die ist jetzt Zeit fünf Monaten leer und seitdem habe ich kein Geld mehr und muss mir das leihen, aber da ist jetzt Ende und die Miete ist jetzt natürlich nicht rausgegangen. Ich warte also auf die Kündigung jeden Tag. Und ich bin nicht mehr krankenversichert, weil der Anspruch ruht, wenn zu lange nichts bezahlt wird. Ich musste jetzt heute schon einen Arzttermin absagen, auf den ich ein Jahr gewartet hatte. Also es gab mehrere sehr wichtige Gründe und deswegen sagten sie mir dass es priorisierung bearbeitet wird, also quasi direkt und auch direkt angewiesen, damit ich sofort Geld habe.

    PS:

    Ich habe jetzt noch mal mit dem Jobcenter gesprochen und die haben gesagt es gibt da keine gesonderten Anträge wo man schneller Geld bekommen kann. Wenn ich alles einreiche, dann bekomme ich in einer Woche eine Rückmeldung, was sie noch brauchen und dann dauert es ein bis zwei Wochen zur Bearbeitung. Das hilft also gar nichts.

    Die sind auch in Rückstand wegen der Feiertage.

    Wenn die Auskunft am Telefon falsch war und vor Ort korrekt wäre ich Geld bereits vor einer Woche bei mir. Daher glaube ich eher der Person am Telefon, da das mit der Realität übereinstimmt.

    Bei akuter Notlage kann das Jobcenter mit Bürgergeld in Vorleistung gehen.

    Das hätte ich gemacht wenn mir nicht immer gesagt wurde "heute kommt das Geld auf jeden Fall, wir haben mit der Abteilung gesprochen, heute wird es bearbeitet". Die haben mir klar suggeriert dass sie sich der Sache schnell annehmen und mir mir der Notlage helfen.

    Ich hatte ja keinen Grund das nicht zu glauben. Zumal das Jobcenter mir gesagt hat es gibt nix, weil ALG1 vorrangig ist. Da hab ich vorgesprochen und sie meinten wenn ich's jetzt beantragen dauerts auch. Also Hilfe kriegt man keine.

    Weiß nicht was ich machen soll.

    Es hat nichts mit Bürgergeld zu tun. Wie kommst du da drauf?


    Ich habe keinen Eilantrag gestellt, sondern denen meine Situation geschildert und sie meinten in solchen Härtefällen können Sie das priorisiert weitergeben. Und dann bekomme ich das Geld innerhalb von ganz wenigen Tagen direkt überwiesen oder kann es vor Ort mitnehmen als Code.


    Und seitdem passiert nichts. Selbst die normale Bearbeitung dauert bei denen nur 14 Werktage, wenn nichts beschleunigt wird. Es hat derselbe Typ seit dem 9.12. meinen Antrag in seinem Postfach, er wurde angerufen, angeschrieben, ich war sogar bei einigen Telefonaten dabei, aber er macht es einfach nicht. Also gar nix passiert. Seit gestern Mittag ist der Datensatz gesperrt und kein anderer kann mehr drauf gucken. Das sind wieder 24 Stunden wo er nichts da drin gemacht hat.


    Was wäre jetzt der Weg, dass ich irgendwie schnell an Geld komme?

    Ich bin arbeitslos seit Längerem und der Arbeitgeber hat sich Zeit gelassen mit der Bescheinigung. Diese lag dann erst Mitte Dezember korrekt vor. Mitte November habe ich meinen Antrag gestellt und ich dachte das ist dann zeitnah auch genehmigt wird.

    Mir wurde dann gesagt, dass das ganze priorisiert weitergegeben wird und das dann ein bis zwei Tage braucht und das Geld dann sofort raus geht per Echtzeitüberweisung. Seitdem war ich jeden Tag den die geöffnet hatten da, um nach dem Status zu fragen und jedes Mal wurde mir gesagt, dass sie die Teamleitung informiert haben und das an dem Tag noch rausgehen wird. Ich bekomme diese Info jeden Tag die ich da bin aber es passiert nichts.

    Ich habe eben noch mal angerufen und das liegt immer noch in Postfach bei dem einen Typen. Was tun?

    Ich habe jetzt inzwischen noch mal mit denen telefoniert und die Person meinte, dass die Infos, die ich die ganze Zeit bekommen habe (von 5 verschiedenen MA) falsch sind und es sicher noch mehrere Tage dauern wird bis das Geld da ist, weil auch gar keine priorisierte Bearbeitung vorgesehen ist. Was erklären würde, warum die Leistungsabteilung nicht tätig wird. Die müssen es einfach nicht und machen das gemütlich chronologisch.

    Und es gibt wohl auch keine Echtzeitüberweisungen, wie mir von mehreren vorher gesagt wurde. Das geht dann einfach immer alles über das System mit irgendeinem Buchungslauf erst raus. Haben die mich da echt jeden Tag hinlaufen lassen um mir ins Gesicht zu lügen. Oder der Typ erzählt Mist?

    Hätte ich das gewusst, hätte ich mir das anders noch irgendwie zusammenleihen können, aber ich habe denen das dummerweise geglaubt. :/

    Niemand ist hier erziehungsunfähig.


    Wenn das passiert, kann sie nicht ausziehen, darum geht es, das geht nur wenn das unabhängig von den Eltern beantragt werden kann, sie ist ja volljährig, die Eltern können ihr in nix reinreden. Sie können sich das nicht leisten wenn keine Miete übernommen wird vom Amt. Daher ist eben die Frage, ob die Tochter Bürgergeld unabhängig von den Eltern beantragen kann, wenn sie Mietvertrag und Psychologengutachten vorlegt. Amt sagt nein, sie haben nochmal angerufen, es heißt keine Chance. Aber Zusammenleben geht nicht. Die letzte Aussage des Jugendamtes war "Dann müssen Sie ihr Kind eben vor die Tür setzen und strenger sein". Ja super.

    Naja irgendwann sind Ersparnisse aufgebraucht, der Anwalt und die Kosten für das betreute Wohnen waren 14000€. Da ist jetzt kein Puffer mehr da.

    Wenn sie jetzt auszieht und eine eigene Wohnung vorweisen kann, der Therapeut ihr bestätigt, dass sie ausziehen muss und da nicht mehr bleiben kann und sie alle Termine wahrnimmt bei den Ämtern, um eine Ausbildung zu bekommen, würde das dann wohl reichen, dass die Eltern raus sind aus dem ganzen? Ich würde sie bei mir aufnehmen bis sie was anderes hat, damit sie erstmal einen Mietvertrag hat und raus kann, aber das ist nur für kurze Zeit möglich.

    Die haben Angst, dass das Amt sich weiterhin trotz Auszug an sie wenden will.


    Und als Nachtrag: Psychische Erkrankungen, die vererbar sind, haben nichts mit falscher Erziehung zu tun.

    Ohne Jugendamt läuft da wahrscheinlich gar nichts.

    Was müsste man mit denen abklären? Die helfen halt leider nicht, die letzte Info, nachdem sie aus dem betreuten Wohnung raus musste, war "ja dann muss man das Kind halt auf die Straße setzen".


    Was wäre die erste Anlaufstelle und was muss denn dem Amt am Ende vorliegen, damit die ja sagen müssen? Schreiben vom Psychologen? Schreiben vom Jugendamt mit welchem Inhalt?

    Beim Anwalt wurde schon viel Geld gelassen, der baf auch gesagt die sitzen am längeren Hebel, da kann man kaum was tun, das kostet nur unnötig sehr viel Geld geben Dinge vorzugehen.

    Hallo :)

    Wie ist die Sachlage wenn jemand, der grad volljährig geworden ist, ausziehen möchte aber die Eltern nicht zwei Kinder voll unterstützen können? Die Person ist in Therapie seit Kindheit an und ist psychisch eingeschränkt und zuhause eskaliert es permanent. Aktuell macht sie ein freiwilliges soziales Jahr, ob sie danach voll arbeiten oder eine Ausbildung machen kann, ist unklar.

    Was muss vorgelegt werden, damit das durchgeht? Der Therapeut bestätigt ihr sofort, dass sie Zuhause dringend raus muss. Das Zusammenleben ist unmöglich geworden. Jugendamt usw ist von klein auf nicht hilfreich gewesen, auch sämtliche Ämter trotz Klagen haben nicht geholfen seit Kindesalter.

    Jetzt ist sie volljährig und muss jetzt raus, am besten gestern.

    Ich arbeite aktuell weniger als ich könnte, da ich über längere Zeit private Schwierigkeiten mit meiner Chefin hatte und mir daher einen Nebenjob besorgt habe und Stunden reduziert habe. Den Nebenjob habe ich seit drei Monaten nicht mehr, kam aber durch ein paar Ersparnisse und eine Entschädigung für ein Ehrenamt gut über die Runden.

    Jetzt Umzug, deutlich teurere Miete, da ich anders eingeteilt wurde auf der Arbeit für ne Weile (Lohn sehr viel geringer), fällt außerdem viel Geld weg . Ich werde wohl bald wieder was Neues zusätzlich haben als Nebenjob.

    Werden Fragen gestellt, wenn ich für Oktober Ende des Monats, November und evtl Dezember was beantrage? Ich hatte laut Rechner Anspruch auf ca 600€, die würde ich gerne mitnehmen. Ich vermute da ich nur für 1-2 Monate in die Zukunft was haben will, werde ich Auflagen und vor allem Maßnahmen umgehen können? Zeit hab ich dafür wegen Ehrenamt, meine Tiere und Arbeit nämlich eigentlich nicht in Vollzeit.

    Ist das realistisch, dass die das einfach genehmigen, wenn ich sage es ist nur übergangsmäßig bis ich nen Nebenjob hab und es auf der Arbeit bald wieder besser läuft? (Bewerbe mich auch in eine andere Abteilung)

    Danke für eure Einschätzung, sonst spare ich mir den Aufwand einfach und leihe mir Geld.

    LG