Zunächst zu unserer Situation:
Ich bin 63 Jahre alt, habe COPD 4 Gold und einen GdB 50. Bin derzeit Arbeitslos und muss aufstocken.
Meine Frau ist 57 Jahre alt und hat ein künstliches Schultergelenk.
Wir bewohnen ein Eigenheim mit 135 m² Wohnfläche.
Geheizt wird derzeit mit Holzpellets als Sackware, weil wir kein Platz für ein Silo haben das den Jahresverbrauch komplett aufnehmen könnte. Wir haben einen Wochenbehälter den wir mit der Sackware bestücken.
Die Heizung steht im Keller und wir müssen alles nach unten tragen. Zudem ist das eine recht schmale und steile Kellertreppe. Das Haus ist Baujahr 1936 aber saniert.
Das mit den Pellets hat die letzten 15 Jahre gut geklappt. Nur ist letztes Jahr mein Sohn ausgezogen. Er hat in den letzten 4 Jahren die Pellets in den Keller geschleppt. Nun mussten wir das den Winter über fast alles alleine runtertragen. Wir reden hier über 5-6 Tonnen.
Das schaffen wir einfach nicht mehr. Auch der Aschestaub beim säubern des Heizkessel ist meiner Lunge überhaupt nicht zuträglich.
Nun zum Anliegen:
Wir überlegen uns nun eine Wärmepumpe zuzulegen.
Technisch haben wir dafür sogar gute Voraussetzungen, da wir Hauptsächlich eine Fußbodenheizung mit geringer Vorlauftemperatur haben. Auch die wenigen Heizkörper kommen mit einer Vorlauftemperatur von 50°C aus.
Nun gibt es zwei Szenarien:
1. Habe schon ein Angebot von ca. € 25000,- vorliegen. Das würde mit maximal 45% gefördert.
Bleibt also ein Eigenanteil € 13700,- übrig. Da verdient sich der Monteur eine goldene Nase.
Antrag bei JC für Kostenübernahme wird mit Sicherheit ein Abenteuer und bis zum nächsten Winter bestimmt nicht bewilligt.
2. Ich kaufe eine WP für € 4500,- mit Montagematerial komme ich auf ca. € 5500,-.
Montage erfolgt dann in DIY. Wäre kein Problem und in zwei Tagen erledigt.
Kein Stress mit dem JC und ich muss keine Säcke mehr schleppen.
Die Materialkosten bekomme ich von meinen Kindern, die nicht zur Bedarfsgemeinschaft gehören, gespendet. Für die noch funktionierende Pelletheizung bekomme ich auch noch € 1000,- und meine Steuerung (UVR1611) geht locker auch für € 200 weg.
Wäre also eine stressfreie und kostengünstige Möglichkeit.
Wie Kommuniziere ich das nur mit dem JC, wenn auf einmal mit Strom geheizt wird?
Sollte ich denen den Heizungsumbau im Vorfeld anzeigen, auch wenn die sich nicht an den Kosten beteiligen müssen?
Übernehmen die dann den monatlichen Abschlag und Abgerechnet wird zum Jahresende?
Ich habe nur einen Stromzähler. Den Einbau eines zweiten Zählers wäre unverhältnismäßig.
Wie werden die Stromkosten angerechnet?
Für zweckdienliche Hinweise bin ich sehr dankbar und schöne Pfingsten.