Ich habe inzwischen den 4. Antrag gestellt. Vorher war es so, dass ich ein Zimmer in unserer gemeinsamen Wohnung bewohnt habe ( eh schon immer, weil mein jetzt Ex schnarcht ) Aber ich habe alles getan um als getrennt lebend zu gelten, da ich den Verfahrenskostenantrag brauche um die Scheidung bezahlen zu können. Mein leider Noch-Ehemann, ist alles andere als vermögend und ich auch. Durch seine Selbstständigkeit haben wir alles verloren.
Alle ( Freunde, Verwandte, Caritas Beratung, Anwältin) sind wir davon ausgegangen, nachdem uns das Jobcenter immer wieder hingehalten hat mit diesen Trennungssachen, dass ich Bürgergeld bekomme, wenn ich
-finanzielle Trennung beim Finanzamt nachweisen kann
-wirtschaftlich getrennt bin ( ich hatte zuvor die finanzielle Vormundschaft für ihn weil er schwer depressiv war und basically ein kaputter Mensch, aber arbeiten an PCs ging wohl noch, das ging irgendwie immer, daher hatte ich sein Einkommen und alle Verträge auf mein Konto laufen. Da sagte das Amt natürlich nein, verständlich. Aber, dass die Hälfte gepfändet wurde sieht man ja nirgends und es daher kaum zum Leben reichte )
-und vor allem dann ENDLICH eine neue Wohnung gefunden habe. Versucht das mal als Mama von nem kleinen Kind mit weniger als 1000 Euro Einkommen und die Vermieterin dann noch 2 Wochen warten lassen weil das Amt das prüfen muss, aber hier wisst ihr vmtl. was ich meine.
Erst hat es gepasst, wenn wir kein Bett mehr teilen, dann doch nicht, dann musste die Bestätigung vom Finanzamt kommen, dann wäre das auf jeden Fall ein Grund mir die Grundsicherung zu gewähren, jaaa, dann irgendwie doch wieder nicht, weil ich anscheinend unfreundlich war, dann wurde ich beschimpft und geghostet - jetzt habe ich einen geprüften Mietvertrag, habe die Wohnung selbst ausgeräumt, gestrichen, alles entsorgt, hat Monate gedauert und jetzt darf ich da endlich wohnen.
In der Zwischenzeit bevor ich ausgezogen war ist mein Ex handgreiflich geworden und ich musste ( mit Kind ) die Polizei rufen, daraufhin habe ich eine Härtefallbehandlung beantragt.
Keine Antwort.
Dann hab ich mit dem Sozialgericht gedroht
Keine Antwort
Dann hab ich angerufen
Service: Es wird alles gut
Dann einen Anruf bekommen um mich beschimpfen zu lassen
Ich habe eskaliert zur Geschäftsleitung und nochmal beim Service angerufen. Die einen sagen, dass ich auf jeden Fall Recht habe, die anderen nicht. Ich verdiene gerade nichts, weil ich im Burn Out bin und vor allem haben wir gerade Familienhilfe vom Jugendamt da wegen meines Exes.
Ich bekomme erst Verfahrenskostenbeihilfe wenn ich Bedürftigkeit nachweisen kann. Das kann ich mit dem Bürgergeldbescheid erst.
Laut dem Sozialgesetzbuch steht da nirgends, dass die Scheidung schon rechtskräftig sein muss, dass man als getrennt lebend anerkannt wird. Kann mir hier irgendjemand helfen?
Ich hab einen Termin bei der Caritas und überlege zum VdK zu gehen, 200 EUro für noch einen Schrieb von der Anwältin kann ich mir gerade nicht leisten. Den letzten haben die auch komplett ignoriert.
Was soll ich tun??
Den Antrag nochmal neu stellen? Kann ich dann rückwirkend die Miete bekommen? Und hoffen, dass ich einen anderen Sachbearbeiter bekomme? Ich hatte eh einen anderen angefragt, weil der den ich hatte mich beleidigte, das hat die aber nicht interessiert.
Was wenn meine Vermieterin nach 3 Monaten Mietrückstand mich rauswerfen will ? SIe hat das getan, weil es sonst niemand getan hat, weil ich ihr Leid tue und weil sie ein guter Mensch ist. NIEMAND im Umkreis von 100 km gibt einer Mama mit kaum Einkommen eine Wohnung !
Ich hatte nach dem vorletzten Gespräch Hoffnung und hatte schon Stellenanzeigen gewühlt, aber jetzt mache ich wieder einen Termin für die Verlängerung der Krankschreibung und wenn ich einen Therapieplatz bekomme mache ich das auch. Ich kann einfach nicht mehr.
Sorry für die lange Story. Ich nehme alle Tipps und Hilfe, die ihr habt