Eigentlich muss man sich wirklich überlegen, auf sowas zu antworten. Das Geld nimmt man gern, aber Pflichten mag man nicht. "Wasch mich, aber mach mich nicht nass."
Niemand wird deinem Kind Steine in den Weg legen. Wenn er z. B. studieren will, wird ihm das niemand verbieten. Wenn er eine Ausbildung machen will, wird man ihn dabei unterstützen. Da gibt es Infomaterial, Computerprogramme, um den richtigen Studiengang zu finden etc. Was ist so schwierig daran, das Ganze auch mal positiv zu sehen? Die Berufsberater gehen in die Schulen und bieten allen Schülern Betreuung und Hilfe an. Das ist was ganz normales.
Wenn der Termin in die Schulzeit fällt, nimmt man den Hörer in die Hand und bittet um einen Nachmittagstermin. Und wenn man Risikopatient ist (die Gefahr in der Schule dürfte wesentlich höher sein als in einem Einzelzimmer mit einem Berufsberater mit Maske und Plexiglasscheibe dazwischen), dann reicht man ein Attest ein oder fragt auch dazu nach.
Wo ist das Problem? Man wird einfach wissen wollen, was er nach der Schule vorhat und wie man ihn unterstützen kann. Natürlich wird man ihm auch mitteilen, dass er als ALG2 Empfänger Pflichten hat. Das ist so und das muss nunmal kommuniziert werden.
Ein unentschuldigtes Fehlen ergibt eine 10%ige Sanktion. Das steht aber auch sicher in der Einladung drin.